16. Juni 2015

DroidCon Hackathon – auf den Spuren von Tony Stark

droidcon_hackathon

Ein Teil unseres Android-Teams war vor Kurzem auf der DroidCon in Berlin und dort haben wir natürlich auch am abschließenden Hackathon teilgenommen. Insgesamt 13 Teams sind angetreten und hatten die Qual der Wahl zwischen den folgenden Themen:

  • „Build and program automotive robots“ mit Lego Mindstorms
  • „Data science“ mit der API der San Francisco Cab Fleet
  • „Making devices smart“ mit der relayr WunderBar
  • „Beacon inside“ mit Bluetooth low energy beacons
  • „Get your app into the car“ mit Pioneer Smart Mirrors

Wir haben uns für das dritte Thema entschieden und versucht, mithilfe des Rapid Prototyping Kit WunderBar von relayr einen tumben Handschuh in einen smarten Helfer à la Iron Man zu verwandeln.

Codename: Copper Glove

Nachdem uns dann doch irgendwo Jarvis, eine unendliche Energiequelle und unbegrenzte finanzielle Mittel gefehlt haben, konnte unser Handschuh leider weder Energiestöße abfeuern noch uns in die Lüfte heben. Aber wir sind uns sicher: Tony Stark hat auch mal klein angefangen.

Unser Copper Glove war letztlich in der Lage, mithilfe von Sensoren für Temperatur und Lautstärke, den Träger vor großer Hitze und übermäßigem Lärm zu warnen. Ebenfalls verbaut, haben wir einen Lagesensor, um einen Handshake-Detektor zu realisieren. Getreu dem Motto „Der freundliche Nerd“ haben wir die Sensorik mit einem Gamification-Ansatz gepaart: Für jede geschüttelte Hand bekommt der Handschuhträger Punkte und Badges in Google Play. Der in diesem Szenario durchaus nützliche Feuchtigkeitssensor samt akustischer Warnung ließ sich mit der WunderBar leider nicht umsetzen. Das kommt dann als Feature beim Mach-2 – versprochen.

Nach knapp acht Stunden „Hacking-Time“ hatten wir dann die Möglichkeit auch einen Blick auf die Projekte der anderen Teams zu werfen: Ein LEGO-Mindstorm-Projekt, bei dem sich die Bahnschranke automatisch öffnet und schließt, sobald sich ein Auto nähert und kein Zug herannaht. Das wäre bestimmt etwas, was sich die Deutsche Bahn mal genauer anschauen könnte. Und wir drücken dem Team, das einen Zähler für ein Tischtennis-Match auf Basis von Annäherungsgesten entwickelt hat, die Daumen, dass die International Table Tennis Federation offener für den Einsatz von Technologie ist als die Fußballverbände.

3000 Dollar Preisgeld

Unser Projekt war letztlich so überzeugend, dass wir 3000 Dollar gewonnen haben und unserem Vorbild Tony Stark somit ein wenig näher gekommen sind. Mit der kleinen Einschränkung, dass der Gewinn nicht sofort in bar, sondern als Guthaben für Parse.com ausgezahlt wurde. Gelohnt hat es sich aber trotzdem.

Pressekontakt

Tobias Oberndorfer press@intive.com
+49 151 414 616 73

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