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    1. März 2012
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    INTERNET WORLD BUSINESS 05/2012 | Kupferwerk und GoApp fusionieren zu einer der größten Spezialagenturen für die Entwicklung von Applikationen.

    Mehr Kapazitäten für einen stetig wachsenden Markt: Das war der Beweggrund für die Fusion der beiden inhabergeführten Agenturen GoApp aus München und Kupferwerk aus Regensburg.

    Das Ergebnis: Mit 50 festangestellten Mitarbeitern ist die neue Kupferwerk AG eine der größten deutschen Spezialagenturen für die Entwicklung von Mobile Apps. CEO Rainer Hüther sprach mit INTERNET WORLD Business über die Pläne seiner neuen Agentur.

    Die neue Kupferwerk ist ein Schwergewicht: 50 Mann, die nur Apps entwickeln – gibt der Markt genug her, um Ihre Leute beschäftigen zu können?
    Rainer Hüther: Unsere Auslastung ist sehr hoch und wir stellen weiter ein! Wir haben im letzten Jahr einen Trend zu Professionalisierung im App-Geschäft gesehen: Früher sagten die Kunden nur „Wir wollen eine App!“ Heute haben sie viel konkretere Vorstellungen, wissen genau, was eine App leisten kann und soll. Mit dieser Professionalisierung auf Kundenseite steigen auch die Ansprüche gegenüber dem Dienstleister. Die Kunden schauen genau hin: Wie viele kompetente Leute kann der Dienstleister für das Projekt bereitstellen, wie gut funktioniert das Projektmanagement. Hier hat man als großer Spezialanbieter Vorteile gegenüber kleineren Entwicklerbuden.

    War das der Grund für die Fusion? Raus aus der Entwicklerbude?
    Hüther: Bei GoApp haben wir gemerkt, dass wir mit organischem Wachstum allein den ständig wachsenden Anforderungen nicht mehr hinterherkommen. Die Auftragsgrößen sind im letzten Jahr explodiert: War 2010 noch eine Budgetgröße von 15.000 Euro Durchschnitt, waren es 2011 schon rund 100.000! Deshalb mussten wir schnell wachsen.

    Woher kommt der Boom?
    Hüther: Zunächst einmal werden Technik und Konzeption natürlich immer komplizierter, Smartphones können immer mehr, und eine moderne App muss all diese neuen Features bedienen, sonst kommen User- und Brand-Experience zu kurz. Allein dadurch werden App-Projekte länger und aufwändiger. Erfolgreiche Apps, wie beispielsweise die unseres Kunden Sport1, müssen ständig aktualisiert und gewartet werden – daraus ergeben sich ganz neue, dauerhafte Service-Verträge. Und dann entwickelt sich derzeit der Markt mit Inter-Company-Apps, also Apps, die nur zum internen Einsatz innerhalb eines Unternehmens gedacht sind – zum Beispiel zur Koordination von Wartungstechnikern oder Außendienstmitarbeitern – ein ganz neuer, sehr umsatz- und auftragsstarker Markt.

    Wie soll es mit Kupferwerk weitergehen?
    Hüther: Wir werden die Standorte in München und Regensburg erhalten und ausbauen. Außerdem planen wir für dieses Jahr die Eröffnung eines neuen Büros in Berlin. Von diesen drei Standorten aus wollen wir große und mittelständische Kunden in der DACH-Region bedienen.

    Interview: Ingrid Lommer

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Impressum

Kupferwerk GmbH - Im Gewerbepark C35 - 93059 Regensburg
Telefon: +49 941 569590 0 - Fax: +49 941 569590 99 - E-Mail: info@kupferwerk.com - Internet: www.kupferwerk.com
Geschäftsführer: Rainer Hüther und Mathias Ulbrich
Handelsregister-Gericht: Amtsgericht Regensburg - Handelsregister-Nr.: HR B 9158 - Ust.-ID: DE 231 706 730